MITMERSEN – Mehr als Training: Sport, Ehrenamt und Gemeinschaft

Mehr als Training – Sport, Ehrenamt und Gemeinschaft

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Wie schafft es ein Verein mit acht Abteilungen und über 800 Mitgliedern, dass sich vom Dreijährigen im Kinderturnen bis zur Seniorin in der Gymnastikgruppe alle zu Hause fühlen? Und was braucht es, damit aus einer alten, ungenutzten Kegelbahn in nur vier Monaten eine neue Sportstätte entsteht – gebaut von den Mitgliedern selbst?

In dieser Folge sprechen wir mit Ralph Günther, dem Vorsitzenden des SV Grün-Weiß Langendorf e.V., der dieses Jahr für sein außergewöhnliches Ehrenamt mit dem „Stern des Sports" ausgezeichnet wurde. Wir wollen wissen: Wie kommt man eigentlich in eine solche Position – und was hält jemanden 40 Jahre lang im selben Verein? Was unterscheidet die rund 150 Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren, von denen, die einfach nur Sport treiben wollen?

Wir sprechen außerdem darüber, wie ein Verein mit der Stadt und dem Burgenlandkreis um Hallenzeiten verhandelt, wie eine ausgezeichnete Bewerbung beim „Stern des Sports" plötzlich bis nach Berlin führt – und ob Weißenfels als „Sportstadt" diesen Namen wirklich verdient.

Eine Folge über das, was Ehrenamt im Sport wirklich bedeutet, über Strukturen, die Vereine zusammenhalten, und über die Menschen, die das alles möglich machen.

Ehrenamt wird oft gelobt, aber selten entlastet. Bekommt freiwilliges Engagement die Anerkennung, die es verdient? Schreibt uns eure Gedanken, Fragen und Erfahrungen per Mail an kokreation@uni-leipzig.de – oder kommt direkt vorbei: In unserer Gesprächsreihe „Mitmersen“ geht es monatlich in der Merse54 um Themen wie Zusammenleben, Vielfalt und gemeinsame Stadtentwicklung.

MIT: Ralph Günther, Vorsitzender des SV Grün-Weiß Langendorf e.V.

MODERATION: Joanne Badack, Hendrik Sielaff, Werkstattbereich “Transfer durch Kokreation”

POSTPRODUKTION: Anis Heit und Justus Wenke, Lenkungsbereich Transferraum-Initiative “Handlungskompetenz der Kommunen stärken” am ReCentGlobe der Universität Leipzig

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